MARMADUKE (Mark A.Z. Dippé – 2022)

2010 gab es bereits eine Realverfilmung über die Comic-Dogge Mamaduke, war ein ziemliches Desaster und eigentlich sollte das ganze 12 Jahre später als reiner Animationsfilm doch deutlich besser funkionieren, oder? Leider beweist Regisseur Mark A.Z. Dippé dass er nicht nur kein Händchen für Realfilme hat – schließlich war er für die Spawn-Verfilmung aus dem Jahr 1997 veranwortlich -, sondern wohl auch keines für Animationsfilme. Marmaduke sieht ab der ersten Sekunde billig und abgeranzt aus, die Animationen sind grausam, die Geschichte dürfte selbst für Kleinkinder zu egal sein – stellenweise ist sie vollständig bescheuert – und die nie zündenen Gags bewegen sich in Richtung Bodensatz. Man kann schon verstehen warum dieses Machwerk von der Allgemeinheit unbeachtet sein Dasein in den hintesten Ecken des Netflix-Katalogs fristet und vielleicht hat es Marmaduke auch einfach nicht anders verdient.