JEEPERS CREEPERS: REBORN (Timo Vuorensola – 2022)
Darsteller: Sydney Craven, Imran Adams, Jarreau Benjamin, Matt Barkley

Nach drei Teilen also der Reboot und mit Timo Vuorensola führt bei Jeepers Creepers: Reborn jemand die Regie der sich mit Iron Sky und vor allem Iron Sky: The Coming Race nicht mit Ruhm, sondern ordentlich mit Scheiße begossen hat. Jetzt fällt seine erste US-Produktion nicht so katastrophal aus wie der zweite Film über Nazis im Weltraum, ein ziemlicher Rohrkrepierer ist der vierte Auftritt des Creepers trotzdem, auch weil ihm jede Bedrohlichkeit abhanden kommt, es keinen einzigen guten Kill oder Gore-Effekte gibt, alle Figuren aus dem dicken Klischee-Wälzer abgeschrieben wurden und wenn es endlich mal zur Sache kommen müsste der Film nur so von technischen und handwerklichen Unfähigkeiten nur so wimmelt. Trotzdem ist Jeepers Creepers: Reborn kein totales Desaster und das hat drei Gründe: 1. Hauptdarstellerin Sydney Craven hat genug Charisma dass man zumindest ihrer Figur die Daumen drückt; 2. Simon Rowling kommt zwar nicht an seine gute Kamerarbeit von Legacy of Lies heran, macht aber seine Sache von allen Leuten hinter der Kamera noch am besten und vor allem die Eröffnungsszene kann sich durchaus sehen lassen; und 3. Vuorensola hat mit dem zweiten Iron Sky-Film schon so in die Gülle gegriffen, dass Jeepers Creepers: Reborn im direkten Vergleich einfach zu egal ist um gehasst zu werden. Vielleicht hätte er sich im Vorfeld auch einfach anschauen sollen wie sich Mike P. Nelson mit seinem aktuellen Wrong Turn angestellt hat der vielleicht auch kein guter Film war, aber ein solides Reboot. Außerdem bietet Jeepers Creepers: Reborn den wahrscheinlich beschissensten DJ den man seit Jahren in einem Film gesehen hat und leider überlebte er den Film weil er viel zu kurz vorkam.