JAMES BOND 007 – DIAMANTENFIEBER (Guy Hamilton – 1971)
Darsteller: Sean Connery, Jill St. John, Charles Gray, Lana Wood

Mit James Bond 007 – Man lebt nur zweimal verabschiedete sich Sean Connery mit einem unterhaltsamen wie starken Knall in den Ruhestand, George Lazenby übernahm für ihn, aber sollte nach nur einem Film wieder ausgetauscht werden und nach einigem Hin und Her war Connery wieder im Bond-Sattel und bereit für James Bond 007 – Diamantenfieber der mit Guy Hamilton von einem weiteren Rückkehrer in Szene gesetzt werden sollte. Leider funktioniert abseits von einigen wirklich guten Actionszenen, einem wunderbaren wie spielfreudigen – ebenfalls zurückkehrenden – Charles Gray als weiterer Darsteller für Ernst Stavro Blofeld sowie Putter Smith und Bruce Glover als Auftragskiller Mr. Wint und Mr. Kidd fast nichts an dem Film, bei der Geschichte steigt man bereits nach wenigen Minuten komplett aus und findet bis zum Schluss auch nicht mehr hinein und Jill St. John ist als Frau als der Seite von 007 noch vergessenswerter als Ursula Andress im ersten Abenteuer. Dabei macht Las Vegas als Handlungsort eine tolle Figur, das Elrod House in Palm Springs – 1968 vom Innenarchitekten Arthur Elrod erdacht – ist vielleicht eines der besten Bauten die man in einem Bond-Film gesehen hat und irgendwie beschleicht einen der leise Verdacht, dass der von Tom Mankiewicz geschriebene Film mit dem nachfolgenden Roger Moore in der Hauptrolle deutlich besser funktioniert hätte, denn auch James Bond 007 – Leben und sterben lassen wurde von Mankiewicz geschrieben, entstand unter der Regie von Guy Hamilton und spielt zu großen Teilen in den USA. So ging am Ende Connery in den zweiten Ruhestand und ein Mann schickte sich an den Agenten-Anzug deutlich länger auszufüllen als Lazenby: Moore. Roger Moore.