JAMES BOND 007 – GOLDFINGER (Guy Hamilton – 1964)
Darsteller: Sean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton

Der erste Bösewicht der wirklich in Erinnerung bleibt, der erste richtige Bond-Song, endlich Gadgets, der legendäre Aston Martin DB5 und eine große Schiesserei am Ende: James Bond 007 – Goldfinger hat alles was die Reihe ausmacht und liegt doch etwas hinter James Bond 007 – Liebesgrüße aus MoskauSean Connery hat 007 verinnerlicht und tötet direkt im Intro einen Auftragsmörder per Stromschlag in der Badewanne, steht aber auch im Schatten von Gert Fröbe als Auric Goldfinger der den Wahnsinn eines Dr. No nochmal steigert und für seine Gier nach Gold über mehr als nur eine Leiche geht. Auf der Seite der Frauen sticht natürlich Honor Blackman als Pussy Galore heraus, aber auch Tania Mallet als von Rache getriebene Tilly Masterson bleibt in Erinnerung – wie auch eine vergoldene Shirley Eaton. Es werden schöne Orte wie der Furkapass in der Schweiz und das Fontainebleau Hotel in Miami Beach besucht, die Sets von Ken Adam stechen zum ersten Mal in der Reihe deutlich heraus an denen man sich fast nicht satt sehen kann die Schlacht um Ford Knox sowie der Kampf zwischen Bond und Oddjob ein feines Finale. James Bond 007 – Goldfinger hat schon zurecht seinen Klassiker-Status innerhalb der Reihe, schwächelt aber auch leicht auf der erzählerischen Ebene was man aber auch verzeihen wenn man alleine an die Szene auf dem Golfplatz denkt. Für Bond sollte es nach der Türkei, der Schweiz und der USA ein Jahr später zurück in die Karibik gehen und auf jeden Fall wurde die Badehose eingepackt.