ERASER: REBORN (John Pogue – 2022)
Darsteller: Dominic Sherwood, Jacky Lai, McKinley Belcher III, Eddie Ramos

Im ersten Moment überrascht es fast ein bisschen, dass es sich bei Eraser: Reborn um keine Produktion der Experten von Universal 1440 Entertainment handelt, sondern Warner Bros. Home Entertainment seine Finger im Spiel hatte – und im zweiten dass der Film vor allem optisch gar keine so schlechte Figur macht, zumindest nicht komplett ranzig ausschaut sondern sogar eine gewisse Wertigkeit ausstrahlt und der Score von Mark Kilian kann sich auch hören lassen. Leider kann das schnarchige Drehbuch da fast keine Sekunde mithalten, die Figuren sind uninteressant, die Dialoge oftmals komplett bescheuert und von den Darstellern macht McKinley Belcher III noch den besten Eindruck und ihm hätte die Hauptrolle vielleicht besser gestanden als Weißbrot Dominic Sherwood. Aber schon der erste Film war ja keine Glanzstunde und zumindest zollt man ihm mit zwei richtig räudig animinierten Raubtieren fast schon Tribut. Genrefans können da vielleicht ein halbes Auge draufwerfen, aber alle anderen sollten einen weiten Bogen um Eraser: Reborn machen.