G-FORCE – AGENTEN MIT BISS (Hoyt Yeatman – 2009)

Ohne jeden Zweifel merkt man G-Force – Agenten mit Biss an allen Ecken und Enden die Handschrift von Produzent Jerry Bruckheimer und in den 90ern und frühen 2000ern hätte man aus dem Drehbuch aus der Feder von Cormac Wibberley und Marianne Wibberley – bei denen es nicht überracht, dass sie bereits für die Drehbücher zu Das Vermächtnis der Tempelritter, I Spy und 3 Engel für Charlie – Volle Power verantworlich waren – wahrscheinlich einen unterhaltsamen Actionfilm gemacht. Unterhalten wollte man im Jahr 2009 noch immer und hätte es vielleicht auch geschafft, wenn man richtige Schauspieler genommen hätte und keine CGI-Meerschweinchen. Was in der Theorie trotzdem irgendwie nett werden könnte, versumpft aber recht schnell in einer uninteressanten Geschichte, stellenweise grausamen Effekte, vergeudete Realdarsteller wie Zach Galifianakis und vor allem Will Arnett und einer unsympatischen Heldentruppe. Dass der Film keine komplette Katastrophe ist liegt einzig an dem Score von Bruckheimer-Spezi Trevor Rabin – natürlich hat man jemanden aus dem Pool von Remote Control Productions geholt – und dass man doch immer wieder für wenige Sekunden nett unterhalten wird weil man eben doch eine typische Bruckheimer-Produktion aus dieser Zeit bekommt.