JOLT (Tanya Wexler – 2021)
Darsteller: Kate Beckinsale, Stanley Tucci, Bobby Cannavale, Jai Courtney

Man sollte es eigentlich so kurz wie möglichen machen: Jolt ist ein großer Haufen Mist – und das merkt man spätestens nach 20-30 Minuten. Die Geschichte mag theoretisch Potenzial haben, wird aber von Regisseurin Tanya Wexler, Drehbuchautor Scott Wascha und so gut wie allen Beteiligten in Grund und Boden gehämmert. Gedreht wurde wohl nur in der selben Straße – und man muss kurz lachen wenn man es merkt -, die Effekte sind grottig – bulgarische Effektschmieden scheinen wirklich keinen Pfifferling wert zu sein -, tolle Nebendarsterller wie Stanley Tucci und Bobby Cannavale sind verschenkt, Jai Courtney uncharismatisch und untalentiert wie in den meisten seiner Filme, es gibt haufenweise dumme Szenen wie eine mit mehreren Neugeborenen in einem Krankenhaus und zum Ende hin ein lachhaftes Cameo ohne Sinn und Verstand. Selbst die Action kann nicht überzeugen, ist komplett zerschnitten und man sieht zu jeder Sekunde dass Hauptdarstellerin Kate Beckinsale keine einzige Aktion selber ausgeführt hat was man vor allem im Finale merkt wenn man krampfhaft versucht nur nicht ihr Gesicht zu zeigen und Jolt ist einfach ein einziges, billiges Ärgernis. Dafür sah Beckinsale in einem Film wahrscheinlich noch nie so gut aus.