SING – DIE SHOW DEINES LEBENS (Garth Jennings – 2021)

Schon der Vorgänger Sing war 2016 ein sehr charmanter wie unterhaltsamer Spaß für die ganze Familie mit sympathischen Figuren und schönen Versionen von bekannten Pop-Songs aus verschiedenen Jahrzehnten – und Garth Jennings bringt das Kunststück zustande mit dem wirklich süßen Sing – Die Show deines Lebens sich nochmal zu steigern. Die Gang rund um Koala Buster Moon – Bastian Pastewka ist hier sehr viel passender als Daniel Hartwich – punktet mit guten Neuzugängen wie Wotan Wilke Möhring gesprochenen Polarwolf Jimmy Crystal als Gegenspieler wie auch seine Tochter Porsha – toll gesprochen von Victoria Swarovski und die von Halsey gesungene Version von „Could Have Been Me“ ist wahrscheinlich die stärkste Nummer des gesamten Films – oder der weibliche Pardelluchs Nooshy (Julia Beautx) und natürlich ist wie bereits im ersten Film die von Katharina Thalbach gesprochene Matilda Crawly der heimliche Liebling des Films. Die Gags zünden mit einer sehr guten Quote, die Geschichte rund um den im Ruhestand befindenen Rocker-Löwen Clay Calloway – im Original gesprochen von Bono und in der deutschen Version von Peter Maffay – geht zu Herzen und wer am Ende nicht ein bisschen ergriffen ist dem kann man vielleicht auch nicht mehr helfen.