BLAST: DAS ATLANTA-MASSAKER (Albert Pyun – 1997)
Darsteller: Linden Ashby, Andrew Divoff, Kimberly Warren, Rutger Hauer

Vielleicht das positive zu Anfang: Für einen Film von Albert Pyun sieht Blast: Das Atlanta-Massaker gar nicht mal komplett scheiße und wie mit einer Kartoffel gefilmt aus. Der Rest ist dann leider ziemlicher Quatsch mit ordentlich Soße oben drauf, eine lächerliche Szene reiht sich an die nächste – das „Kraftwerk“ der Terroristen im Keller besteht aus einem nicht angeschlossenen Computergehäuse -, auf Mündungsfeuer wurde in den meisten Fällen ebenso verzichtet wie auf Bloodpacks, Linden Ashby als Held ist kacke, Andrew Divoff als Bösewicht ist kacke, alle Figuren sind absolut grauenhaft – und vor allem der von Thom Mathews gespielte Bill der vollkommen zurecht eine Kugel in den Rücken bekommt -, die Musik geht einem auf den Sack und zum „großen Finale“ gibt es eine Explosion die so beschissen ist, dass man erstmal einige Minuten lang lachen muss. Auf der anderen Seite trägt Rutger Hauer lustige Dreadlocks und alleine deswegen sollte man sich diesen Rip-off von Stirb langsam eigentlich mal anschauen.