LEBEN UND LIEBEN IN L.A. (Willard Carroll – 1998)
Darsteller: Gillian Anderson, Ellen Burstyn, Sean Connery, Anthony Edwards

Bei Leben und lieben in L.A. ist der Titel Programm und den Film von Willard Carroll mit seinen kleinen Geschichten über die Liebe die zum Ende hin zusammengeführt werden als seine Art Light-Vorbote von Magnolia zu bezeichnen mag zwar fies sein, trifft den Kern aber recht gut. Was nicht heißen mag, dass der Film nicht gut ist: Vor allem die Geschichten mit Gillian Anderson und Jon Stewart sowie Angelina Jolie und Ryan Phillippe können voll und ganz überzeugen, während einige andere Teile – Dennis Quaid als Geschichtenerzähler in einer Bar, Anthony Edwards und Madeleine Stowe deren Figuren eine Affäre haben und sich immer in einem Hotelzimmer treffen – deutlich weniger interessant daherkommen. Dafür kann der finale Moment mit einem sehr guten Gag überzeugen und wenn man eben Filme wie Magnolia oder auch den 1999 zeitgleich veröffentlichen Eine Nacht in New York mag, macht man Leben und lieben in L.A. nicht viel falsch. Außerdem für Bond-Fans interessant: Der Film bietet neben Sean Connery auch Musik von John Barry und Martinis.