GIGANTEN MIT STÄHLERNEN FÄUSTEN (Nicholas Niciphor, Allan Arkush – 1978)
Darsteller: David Carradine, Claudia Jennings, Richard Lynch, William Smithers

Drei Jahre nach Death Race 2000 aka Frankensteins Todesrennen versuchen sich Produzent Roger Corman und Hauptdarsteller David Carradine an eine Art Follow-up im Form von Deathsport aka Giganten mit stählernen Fäusten und scheitern bereits in den ersten vierzig Minuten so kolossal, dass man verstehen kann warum man Nicholas Niciphor auf dem Regiestuhl ganz schnell durch Allan Arkush ersetzte. Außerdem waren Darsteller und Crew wohl die ganze Zeit über auf Kokain, Claudia Jennings dazu noch betrunken und irgendwie erklärt das alles den kompletten Film, denn eine richtige Geschichte gibt es nicht, abseits von ein paar netten Feuerstunts fetzt nicht mal die Action, es gibt komische Taschenlampen-Waffen die Leute verschwinden lassen, in der ersten Hälfte sieht man Carradine eine Zellentür dropkicken, man vernimmt immer wieder ohne Sinn und Verstand das Darth-Vater-Atmen und wenn plötzlich alles in grellen Blau- und Orange-Tönen getaucht wird sollte man besser nicht unter Epilepsie leiden. Außerdem ist der Score gelinde gesagt ein großer, dampfender Haufen Scheiße und hört sich an, als wenn sich jemand auf einem Synthesizer erbrochen hätte. Aber aus irgendwelchen unempfindlichen Gründen wird er mit Beginn des eigentlichen Rennens fast unterhaltsam. Kein Vergleich zu Frankensteins Todesrennen oder auch der Steinbruch-Action eines Metropolis 2000, aber doch wird der Film dadurch vor dem kompletten Absturz bewahrt.