AB IN DIE EWIGKEIT (J. Lee Thompson – 1981)
Darsteller: Melissa Sue Anderson, Glenn Ford, Lawrence Dane, Sharon Acker

1981 scheint ein gutes Jahr für Slasher gewesen zu sein, denn es wurden nicht nur My Bloody Valentine und The Prowler – in Deutschland mit dem großartigen Titel Forke des Todes versehen – veröffentlicht, sondern auch Ab in die Ewigkeit von J. Lee Thompson, der im Original den Titel Happy Birthday to Me trägt. Thompson beweist dabei auch im Teenie-Slasher ein sehr gutes Händchen, die ganze Atmosphäre ist noch wunderbar 70er geträngt und Melissa Sue Anderson macht ihre Sache als Virginia Wainwright – die nach und nach von ihrer Vergangenheit wieder eingeholt wird – ebenfalls überzeugend. Dazu kommen fast ab der ersten Szene ordenliche und ruppige Kills und schöne Spannungsmomente, Figuren die einem immer leicht auf den Keks gehen – am bekanntesten dürfte Matt Craven in seiner dritten Filmrolle überhaupt sein – und ein wirklich überraschendes und den Film nochmal aufwertendes Finale. Ab in die Ewigkeit braucht sich also zu keiner Sekunde vor den Großen des Genres verstecken und weiß auf jeden Fall zu gefallen.