SPIDER-MAN: NO WAY HOME (Jon Watts – 2021)
Darsteller: Tom Holland, Zendaya, Benedict Cumberbatch, Jacob Batalon

Blieb der zweite Solo-Auftritt von Spider-Man im MCU mit Spider-Man: Far From Home doch deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück, macht man mit Spider-Man: No Way Home wieder sehr viel mehr richtig und bringt es sogar fertig das erste Abenteuer der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft hinter sich zu lassen. Die Geschichte ist wieder deutlich fokussierter und auf New York begrenzt, es gibt wunderbare Momente zwischen Tom Holland und Benedict Cumberbatch in denen man vor allem an letzten seine wahre Freude haben kann, wenn Strange die komplette Zeit einfach nur genervt ist von diesem 17 Jahre alten „Kind“ das ungefragt bei ihm Zuhause aufgetaucht ist und alles in ein mittleres Chaos stürzt. Der größte Gewinn von Spider-Man: No Way Home sind aber die wahren Rückehrer in Person von Andrew Garfield und Tobey Maguire – und vor allem Garfield merkt man die Freude daran an endlich ein drittes Abenteuer spendiert zu bekommen – sowie Willem Dafoe, der wie gewohnt großartige Alfred Molina und Jamie Foxx auf Seiten der mehr oder weniger Bösewichte. Sobald sich die verschiedenen Universen verschmelzen gewinnt Spider-Man: No Way Home deutlich an Fahrt, Spaß und Emotionen dazu – auch wenn man auf zwei weitere Bösewichte vielleicht gerne verzichten hätten können – und das Finale weiß auch im Gegensatz zum Vorgänger zu überzeugen. Die erste Hälfte von Spider-Man: No Way Home ist gut bis sehr gut in den Strange-Szenen und wird dann zum vielleichten besten Spider-Man-Abenteuer seit den beiden Solo-Filmen von Garfield – der sich einen dritten eigenen Film oder zumindest weitere Auftritte im MCU mehr als nur verdient hat.