SNAKE EYES: G.I. JOE ORIGINS (Robert Schwentke – 2021)
Darsteller: Henry Golding, Andrew Koji, Úrsula Corberó, Samara Weaving

Snake Eyes: G.I. Joe Origins kommt einem Versagen auf Ansage gleich: Die Origin-Geschichte nach der niemand gefragt hat zu einer Figur die schlicht sterbenslangweilig und uninteressant ist und dessen Vorgeschichte einfach niemanden juckt. Dazu mit Robert Schwentke jemand auf dem Regiestuhl der mit seinen englischsprachigen Filmen fast immer einen Misthaufen nach dem anderen abdrehte und so überrascht es auch nicht, dass Snake Eyes: G.I. Joe Origins sich ebenfalls in diese Linie des Katastrophen miteinreiht. Das natürliche Charisma von Henry Golding wird der Figur komplett ausgetrieben und gegen eine nervige Arroganz ausgetauscht, während sich Andrew Koji da im Vergleich fast etwas besser schlägt und eigentliche Highlights an der Darstellerfront wie Samara Weaving und Iko Uwais werden brutal verschenkt. Dazu kommt eine Geschichte die uninteressanter nicht sein könnte, die 120 Minuten fühlen sich wie 180 Minuten an und am schlimmsten ist wirklich die Action geraten: Komplett zerschnitten, schlecht gefilmt und für seinen ordentlichen Bodycount kommt er mit ziemlich genau Null Blut aus. Im Grunde versagt Snake Eyes: G.I. Joe Origins für jede mögliche Zielgruppe: Ältere werden sich an der fehlenden Härte stören, während sich Jüngere – für die wohl die FSK 12 gedacht war und damit der ausbleibende Blutzoll – wahrscheinlich mit der wie Kaugummi ziehenden Rachegeschichte nichts anfangen werden. Dachte man, dass G.I. Joe – Die Abrechnung bereits eine Enttäuschung war – und schon der Vorgänger ein ziemlich laues Unterfangen -, unterbietet Snake Eyes: G.I. Joe Origins diesen nochmal mit Leichtigkeit mit seinen uninteressanten Figuren, der lahmen und schlechten Action und einer Geschichte zum vergessen.