MACBETH (Geoffrey Wright – 2006)
Darsteller: Sam Worthington, Victoria Hill, Lachy Hulme, Kate Bell

Mit seiner bis dato letzten Spielfilm-Regiearbeit kommt Geoffrey Wright zwar nicht mal im Ansatz an die Klasse seines Debüts Romper Stomper heran, aber seine Adaption von Macbeth ist trotzdem am Ende nicht ganz so schlecht wie man vielleicht annehmen könnte – und wie es vor allem am Anfang den Anschein macht. Zwar bleiben von den Darstellern einzig Lachy Hulme als MacDuff so wirklich in Erinnerung, aber Sam Worthington und Victoria Hill als Macbeth bzw. Lady MacBeth immer haarscharf am richtig schlechten Schauspiel vorbeischrammen zu sehen hat auch etwas für sich und Kate Bell, Chloe Armstrong und Miranda Nation sind als die drei Hexen so eine Katastrophe dass man fast von Absicht sprechen könnte. Man kann Macbeth aber auch nicht absprechen komplett uninteressant zu sein, der finale Shootout ist etwas besser als der am Anfang, die Musik von John Clifford White fast das Highlight und wenn man beide Augen zudrückt und ein Faible für diese vermeintlich coole Optik die stellenweise in US-Filmen wie z. B. Königin der Verdammten Anfang der 2000er vorherrschte hat, kann man mit dem Film schon ein wenig Spaß haben obwohl er auch immer kurz davor ist richtiger Mist zu werden.