RESIDENT EVIL: EXTINCTION (Russell Mulcahy – 2007)
Darsteller: Milla Jovovich, Oded Fehr, Ali Larter, Iain Glen

Zum dritten Mal in der Reihe wechseln sowohl Regie als auch Drehort und das macht sich im Vergleich zum guten Resident Evil: Apocalypse bei Resident Evil: Extinction nochmal positiver bemerkbar: Mit Russell Mulcahy hat man im Vergleich zu Paul W. S. Anderson – positive Ausnahmen bestätigen die Regel – und Alexander Witt den besseren Regisseur am Ruder, die staubigen Straßen und Ortschaften sind ein Blickfang im Gegensatz zu den Lagenhallen und Gassen in den Vorgängern, Charlie Clouser liefert wahrscheinlich den besten Score der Reihe ab, Milla Jovovich kann zum ersten Mal als Alice überzeugen während es mit Ali Larter als Claire Redfield einen tollen Neuzugang und mit Oded Fehr, Mike Epps und Ian Glen Rückkehrer gibt die man schon im Vorgänger mochte. An der kleinen Gruppe die umherzieht und permanent um ihr Überleben kämpfen muss ist man gefühlstechnisch gut involviert, die Action kann sich sehen lassen – vor allem der Angriff der Raben – und am Ende vergehen die knapp über 90 Minuten so im Flug, dass Resident Evil: Extinction das Resident Evil-Label gar nicht gebraucht hätte um als Mad Max-Variante zu überzeugen.