ARLO, DER ALLIGATORJUNGE (Ryan Crego – 2021)

Mit Arlo, der Alligatorjunge erzählt Ryan Crego eine sehr klassische – aber vor allem sehr von Diversität geprägte – Geschichte über das Suchen nach einem Platz im Leben und den eigenen Wurzeln, hat das Herz dabei aber so stark am rechten Fleck und verpackt alles mit soviel Charme und der genau richtigen Dosis an Zucker dass man aus dem Lächeln fast gar nicht mehr herauskommt. Die Gruppe rund um Arlo, Bertie, Tony, Alia und Furlecia schließt man sofort in sein Herz, die Songs von Crego und dem deutschen Komponisten Alex Geringas – der ebenfalls einen starken Score komponiert hat – haben Ohrwurm-Qualitäten und können auch in der deutschen Version – Mic Donet leiht hier Arlo seine Gesangsstimme und die Liedtexte stammen von Shola Risch – voll und ganz überzeugen. Arlo, der Alligatorjunge mag am Ende nicht an die Klasse des ebenfalls auf Netflix veröffentlichen Die Mitchells gegen die Maschinen heranreichen, aber hinter ihm verstecken braucht er sich auch nicht und dürfte ein weiteres Highlight im Animationsgenre 2021 sein.