TÖDLICHE WEIHNACHTEN (Renny Harlin – 1996)
Darsteller: Geena Davis, Samuel L. Jackson, Yvonne Zima, Craig Bierko

Wo die Kombination aus Regisseur Renny Harlin und Drehbuchautor Shane Black drauf steht, bekommt man auch genau das was man erwartet: Die Action ist erstklassig von Harlin in Szene gesetzt, die Dynamik zwischen Geena Davis und Samuel L. Jackson stimmt ebenfalls – auch wenn mir die brunette Lehrerin Samantha etwas besser gefällt als die blonde Auftragskillerin Charly, die aber beide auf ihre eigene Art und Weise wunderbar von Davis gespielt werden – und auch die Nebendarsteller wie Craig Bierko, Brian Cox und David Morse hinterlassen Eindruck. Vor allem aber ist Tödliche Weihnachten wieder etwas bodenständiger als der im Vorjahr grandios abgesoffene Die Piratenbraut, dank dem Script von Black unterhaltsamer und erinnert in seinen besten Momenten – also im Grunde die komplette zweite Hälfte ab dem Auftauchen von Cox und Morse – an eine Mischung aus Agent ohne Namen – der ersten Jason Bourne-Verfilmung aus dem Jahr 1988 mit Richard Chamberlain – und Stirb langsam 2 – und das ist nicht die schlechteste Mischung.