LOST GIRLS AND LOVE HOTELS (William Olsson – 2020)
Darsteller: Alexandra Daddario, Takehiro Hira, Carice van Houten, Dasha Teranishi

Wie seine Hauptfigur weiß auch Lost Girls and Love Hotels nicht wirklich was es eigentlich sein möchte und wandert die meiste Zeit eher zielos dahin: Hier ein bisschen Erotikfilm im Stile von Fifty Shades of Grey – Geheimes Verlangen, da ein bisschen Trip durch Tokio wie in Lost in Translation mit einer kleinen Spur Alkoholikerdrama und am Ende entsteht eine seht unharmonische und über weite Strecke langweilige Mischung aus Szenen. Dabei gibt es durchaus Szenen zwischen Alexandra Daddario als Englischlehrerin für Flugbegleiterinnen in Tokio in der Sinnkriese und Takehiro Hira als Yakuza bzw. mit Mariko Tsutsui als ihre Vorgesetzte die das Potenzial des Stoffes aufblitzen lässt, aber diese sind mehr als nur rar gesät. So ist der Film von William Olsson weder Fleisch noch Fisch und ebenso schnell vergessen wie der letzte wirklich gute Film mit Alexandra Daddario.