Zwischen seinen beiden Werken Die Zeitmaschine im Jahr 1895 und Der Unsichtbare im Jahr 1897 schrieb H. G. Wells im Jahr 1896 den Roman Die Insel des Dr. Moreau – im Original: The Island of Dr. Moreau – über den Biologen Moreau und seinen Experimenten auf einer Insel im Südpazifik.


DIE INSEL DER VERSCHOLLENEN (Urban Gad – 1921)
Darsteller: Fritz Beckmann, Hans Behrendt, Umberto Guarracino, Nien Tso Ling

Im Jahr 1921 entstand in Deutschland eine Verfilmung als Stummfilm unter der Regie von Urban Gad die sich aber auch nur lose an die Vorlage hielt und im Bundesfilmarchiv in Berlin eingesehen werden kann.



INSEL DER VERLORENEN SEELEN (Erle C. Kenton – 1932)
Darsteller: Charles Laughton, Richard Arlen, Leila Hyams, Bela Lugosi

Die erste richtige Adaption des Stoffes drehte Erle C. Kenton – der später auch Frankenstein kehrt wieder drehen sollte – dann 1932 mit Charles Laughton als Dr. Moreau, Richard Arlen als Edward Prendick – im Film Edward Parker – und Arthur Hohl als Montgomery der heute als Klassikers des Genre gilt.



TERROR IS A MAN (Gerardo de Leon – 1959)
Darsteller: Francis Lederer, Greta Thyssen, Richard Derr, Oscar Keesee



THE TWILIGHT PEOPLE (Eddie Romero – 1972)
Darsteller: John Ashley, Pat Woodell, Jan Merlin, Charles Macaulay

1959 und 1972 erfolgten dann mit dem US-amerikanisch-philippinischen Terror is a Man und The Twillight People zwei weitere eher lose Versionen, bei denen aber Eddie Romero als Co-Regisseur bei Terror is a Man und später als alleiniger Regisseur bei The Twillight People mitwirke und in dem Pam Grier in einer Nebenrolle als Pantherfrau mitspielt – Romero und Grier sollten ein Jahr später gemeinsam auch Frauen in Ketten drehen.



DIE INSEL DES DR. MOREAU (Don Taylor – 1977)
Darsteller: Burt Lancaster, Michael York, Nigel Davenport, Barbara Carrera

Mit Die Insel des Dr. Moreau drehte Flucht vom Planet der Affen-Regisseur Don Taylor 1977 dann die zweite richtige Verfilmung mit Burt Lancaster als Dr. Paul Moreau, Michael York als Edward Prendick – abermals unbenannt in Andrew Braddock – und Nigel Davenport als Montgomery.



D.N.A. – EXPERIMENT DES WAHNSINNS (John Frankenheimer – 1996)
Darsteller: Marlon Brando, Val Kilmer, David Thewlis, Fairuza Balk

Was dann 1996 mit D.N.A. – Experiment des Wahnsinns passierte, kann man am besten in der Dokumentation Lost Soul: The Doomed Journey of Richard Stanley’s Island of Dr. Moreau sehen: Richard Stanley – der vorher mit M.A.R.K. 13 – Hardware und Dust Devil auf sich aufmerksam machte – wollte sich sein Kindheitstraum mit einer Verfilmung von Die Insel des Dr. Moreau erfüllen und wurde wärend den Dreharbeiten gefeuert und durch John Frankenheimer ersetzt, der aber auch massive Probleme mit seinen beiden Stars Marlon Brando als Dr. Moreau und Val Kilmer als Montgomery hatte. Ebenfalls noch im Cast waren David Thewlis als Douglas – die dritte Umbenennung der Figur des Edward Prendick – und Fairuza Balk als Aissa die Pantherfrau.



DR. MOREAUS HAUS DES SCHMERZES (Charles Band – 2004)
Darsteller: John Patrick Jordan, Jessica Lancaster, Peter Donald Badalamenti II, Lorielle New

Als bis dato letzte Version der Geschichte gibt es dann noch Dr. Moreaus Haus des Schmerzes von Full Moon Features unter der Regie von Puppet Master-Produzent Charles Band als weitere sehr lose Verfilmung.