Im ersten Moment ist man darüber überrascht, dass Becoming Bond – Die Rolle meines Lebens weniger eine klassische Dokumentation über das Leben von George Lazenby ist, sondern dass man seine Erzählung mit Spielfilmszenen visualisiert. Das mag immer wieder etwas cheesy daherkommen, hat aber soviel Witz und Charme dass man über 90 Minuten wunderbar unterhalten wird – und in manchen Momenten wird man sogar fast zu Tränen gerührt. Josh Lawson mag vielleicht nicht ganz an das Aussehen und das Charisma von Lazenby herankommen, weiß aber im Laufe der Zeit mit seiner stellenweise naiven Art und den kleinen Blicken zum Zuschauer zu unterhalten. Außerdem muss man festhalten was für ein fantastischer Erzähler Lazenby ist der es vielleicht noch immer nicht ganz glauben kann wie zum Teufel er die Rolle von 007 bekommen hat. Außerdem musste ich mehr als ein mal lautstark lachen und das rechne ich dem Film auf jeden Fall an.