Es dauert fast 40 Minuten bis Bleeding Steel mal anfängt so etwas wie eine Geschichte zu erzählen, aber so ganz versteht man bis zum Schluss eigentlich nicht, was Regisseur und Drehbuchautor Leo Zhang einem da servieren möchte. Jackie Chan schlafwandelt sich durch den Film und von den restlichen Darstellern können einzig Ouyang Nana, die leider etwas zu kurz kommende Erica Xia-Hou – die ebenfalls am Drehbuch mitgeschrieben hat – und vor allem Tess Haubrich als The Woman in Black überzeugen. Der Schnitt ist grauenhaft, die Geschichte macht keinen Sinn – wenn man sie denn irgendwie verstehen und nachvollziehen kann – und der Score von Fei Peng raubt einem den letzten Nerv. Aber es ist irgendwie witzig dass ganz am Anfang erstmal eine Minute lang die Intros von gefühlt 10 Produktionsfirmen laufen und in den Credits 675 Produzenten aufgelistet werden.