John Travolta hat in den letzten Jahren mit Filmen wie Killing Season, Rage: Tage der Vergeltung, Speed Kills, Gotti und in diesem Jahr erst mit The Poison Rose – Dunkle Vergangenheit so schlecht abgeliefert, dass man eigentlich automatisch annehmen könnte The Fanatic würde in die gleiche Kerbe schlagen. Aber am Ende entpuppt sich das Regiedebüt von Fred Durst als absolut solider Thriller wie ihn Travolta auch bereits mit Criminal Activities von Jackie Earle Haley – ebenfalls ein Regiedebüt – ablieferte der von Anfang bis zum Schluss zu fesseln weiß. Dabei war es die richtige Entscheidung von Travolta die Rolle des autistischen Fans Moose zu spielen und dass man die Rolle des von ihm verfolgten Schauspielers Hunter Dunbar Devon Sawa gab der ein wunderbares Arschloch spielt. Durst zieht die Spannungsschraube bis zum Ende gut an, es gibt eine kleine Gewaltspitze und irgendwie bleibt es nicht nachvollziehbar woher der ganze Hass gegenüber The Fanatic kommt, wenn es Filme wie Gotti und The Poison Rose – Dunkle Vergangenheit gibt. The Fanatic mag streng genommen kein guter Film sein, aber ein zumindest solider und spannender Stalker-Thriller ist er auf jeden Fall.