Die Chemie zwischen Pam Grier und Austin Stoker stimmt, aber so ganz kommt Sheba Baby von William Girdler leider auch nicht aus dem Quark – vor allem gemessen an andere Grier-Filme wie Coffy – Die Raubkatze und Foxy Brown, ist aber zumindest etwas besser als der laue Friday Foster. Die Geschichte ist prototypisch und nichts besonderes, von den Nebendarstellern macht vor allem Christopher Joy als Walker viel Spaß, die Action ist auch nett anzuschauen und die Musik von Monk Higgins bildet eine smoothe Untermalung. So sehr Sheba Baby also auch auf erzählerische und stellenweise auch inszenatorische Ebene kranken mag: Dank Pam Grier hat er aber trotzdem etwas an sich, dass man zumindest solide unterhalten wird.