Auch wenn Todesmelodie am Ende vielleicht nicht an die Glanzlichter von Sergio Leone wie Spiel mir das Lied vom Tod und Zwei glorreiche Halunken herankommt, reicht schon der fulminante Auftakt mit der coolsten Westernkutsche aller Zeiten um zumindest die ersten beiden Stunden am Ball zu bleiben. Zum Finale hin verliert der Film dann leider etwas an Tempo, aber bis dahin hatte mal viel Spaß mit Rod Steiger als mexikanischer Bandit sowie unfreilliger Held der Revolution und James Coburn als irischer Sprengstoffexperte. Die Action mit ihren schönen Explosionen sind erstklassig in Szene gesetzt, der Bankraub der heimliche Höhepunkt nach der Anfangszene und der Score von Ennio Morricone über jeden Zweifel erhaben. So ist Todesmelodie unter dem Strich eine sehr gute und actionreiche Geschichte über Arm und Reich, Freundschaft und Verrat, mit zwei starken Hauptdarstellern und schönen kleinen Momenten.