Ähnlich wie sein Vorgänger Operation Chromite bleibt auch Bataillon der Verdammten – Die Schlacht um Jangsari von Kwak Kyung-taek und Kim Tae-hun trotz einiger schönen Actionszenen deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück und ist am Ende ein ziemlich dröge Angelegenheit. Hatte man im ersten Film zumindest noch jemanden wie Lee Jung-jae als Hauptdarsteller, kann hier kaum einer der südkoreanischen Darstellern überzeugen und im Gedächtnis bleiben, was aber vielleicht auch einfach allgemein am Drehbuch liegen mag. Die Szenen mit Megan Fox als Kriegsberichterstatterin mögen sich durchaus besser in das Gesamtgeschehen einbinden als die Szenen mit Liam Neeson als Douglas MacArthur in Operation Chromite, sind aber auch eigentlich komplett überflüssig und mit minimalen Mehrwert für die eigentliche Geschichte. Kwak Kyung-taek und Kim Tae-hun bedienen sich vor allem am Anfang fast schamlos bei Vorbildern wie Der Soldat James Ryan, bringen es aber zumindest fertig den Pathos so gering wie möglich zu halten und zumindest in den actionreicheren Momenten so etwas wie Spannung zu erzeugen. Am Ende bleibt Bataillon der Verdammten – Die Schlacht um Jangsari aber leider vor allem durchwachsen und fast vergessenswert.