Es ist schon interessant, dass Abel Ferrara den Fokus in King of New York – König zwischen Tag und Nacht von seiner von Christopher Walken verkörperten Hauptfigur immer wieder wegnimmt und die kleinen Geschichten daneben beleuchtet und Walken so für längere Zeit aus der Handlung verschwindet. Gerade Laurence Fishburne weiß als Handlanger sehr gut zu gefallen und selbst der von mir nicht besonders geschätzte David Caruso macht als Polizist im Team mit Wesley Snipes tatsächlich seine Sache echt gut. Die Gewaltspitzen kommen knackig und vor allem hart daher, es gibt ein paar schöne Shootouts, eine Autoverfolgungsjagd und ein Finale in einer U-Bahn. Am Ende etwas besser als von vielen so hoch geschätzte Bad Lieutenant den Ferrara zwei Jahre später drehte.