Jennifer Jason Leigh als Entführerin und Miranda Richardson als ihre Geisel sind unterhaltsam und vor allem die eingestreuten Jam-Sessions der Musiker sind der große Pluspunkt von Kansas City, aber so richtig fesselnd möchte keiner der Geschichten über Entführungen, Diebstahl und Korruption und das ist wirklich bedauerlich, denn man fragt sich am Ende schon irgendwie was wohl Ethan Coen und Joel Coen mit ihren Dialogen aus dem Stoff gemacht hätten. Auf der anderen Seite hat der Film mein Interesse für den daraus entstandenden Dokumentarfilm Jazz 34 – ebenfalls von Robert Altman – geweckt bei dem der Fokus noch mehr auf den Kansas City Jazz liegt und bei dem 13 Stücke gespielt werden.