Als Spock und Lieutenant Joe Tormolen Untersuchungen auf einer Forschungsstation anstellen schleppt Tormolen einen Virus auf die Enterprise ein, der die tiefsten Wünsche und Träume der Besatzung offenlegt…

Es mag ein legendäres Bild sein, wenn Sulu mit nacktem Oberkörper und einem Rapier durch die Gänge der Enterprise fechtet, aber davon abgesehen ist Implosion in der Spirale (OT: The Naked Time) eine maximal durchschnittliche Folge die nicht besonders viel aus seiner interessanten Grundidee macht und nur minimal besser als Die Spitze des Eisberges. Die besten Szenen sind dann auch die mit dem oberkörperfreien Sulu im Gang und auf der Brücke und sonst bleibt wenig positives wirklich in Erinnerung. Ganz im Gegenteil: Es überwiegen fast die Momente bei denen man sich die Hand gegen die Stirn schlagen möchte, wenn etwa Lieutenant Joe Tormolen sich in einem offensichtlich verseuchten Gebiet unter seinem Schutzhelm mit der Hand die Nase kratzen kann und man sich fragt warum der Helm nicht luftdicht ist. Oder wenn er sich später nicht nur versucht mit einem Tafelmesser ernsthafte Verletzungen zuzufügen, sondern dies sogar schaft. Aber zumindest sehen wir zum ersten Mal Majel Barrett als Christine Chapel und das ist dann doch wieder etwas positives in einer gerade so durchschnittlichen Folge. Außerdem ist es fast ein wenig lustig mit welcher Konsequenz man sehr lange Bruce Hyde als Lieutenant Kevin Thomas Riley das Lied I’ll Take You Home Again, Kathleen singen hört.