Zwar besser als das Remake aus dem Jahr 2018, aber auch Superfly fühlt sich nicht wirklich zufriedenstellend an: Ron O’Neal gefällt mit seinem markanten Aussehen und seiner lässigen Art des Kokainzuführung, sobald man sich in den Straßen von New York befindet ist auch die Kameraarbeit von James Signorelli ganz brauchbar in ihrem schon fast dokumentarischen Look und die Musik von Curtis Mayfield ist eh der pure Hammer; aber auf der anderen Seite ist die Geschichte einfach nicht spannend oder auch nur interessant und die Regie von Gordon Parks Jr. stellenweise stümperhaft. Trotzdem ist der Film keine Enttäuschung wie das Remake und hat irgendwie einen witzigen Charme bei dem man über die Schwachstellen ruhig hinwegsehen kann.