Für die Laufzeit von über 2,5 Stunden fühlt sich Der Duft der Frauen am Ende erstaunlich kurzweilig an und das liegt natürlich in erster Linie an Al Pacino und auch an Chris O’Donnell. Die Reise der beiden nach und durch New York ist unterhaltsam wie die vielen kleinen Geschichten die sie dort erleben – es gibt also deutlich mehr in diesem Film als die berühmte Tanzszene. Außerdem gibt es einen fast schon gewohnt starken Score von Thomas Newman und ganz ehrlich: Der Oscar für Pacino ging schon in Ordnung, denn als Nebendarsteller in Glengarry Glen Ross hatte er in dem Jahr eh keine Chance bei dem Feld.