Janet Gaynor und steigender Filmstar und Fredric March als fallender Filmstar harmonieren großartig und William A. Wellman gelingt ein bittersüßes Portrait von damaligen Hollywood das in der heutigen Zeit – wie der gesamte Unterhaltungssektor – nichts von der damals schon vorhandenen Rise-and-Fall-Mentalität eingebüßt hat: Denn wen jemand in der einen Sekunde hochgejubelt wird, wird auch oft in der gleichen ein anderer brutal zu Boden gebracht. Während Gaynor die Wandlung vom unsicheren Anfängerin im Showbiz zum selbstbewussten Star meisterhaft spielt, steht ihr March mit seiner selbstzerstörerischen Ader und seinem fast grenzenlosen Zynismus in nichts nach. Es ist fast ein wenig schade, dass Ein Stern geht auf als Film nur gut ist.