In den Händen der falschen Leute hätte aus Enzo und die wundersame Welt der Menschen ein vor Kitsch triefendes Klischeefest werden können, aber Regisseur Simon Curtis umschifft jede einzelne Genrefalle mit Leichtigkeit und das ist auch seinem Hauptdarsteller Milo Ventimiglia zu verdanken der neben dem von Kevin Costner gesprochenen Hund Enzo das pochende Herz des Films ist der sich recht einfach zusammenfassen lässt: Die Liebe eines Mannes zu seinem Beruf, zu seiner Frau, zu seinem Kind und vor allem zu seinem Hund. Dazu passen auch die perfekten Nebendarsteller wie Amanda Seyfried, Martin Donovan und Kathy Baker und dass es Curtis spielend schafft humorvolle mit ersten Momenten zu verbinden und sogar in einer Szene leichten Grusel einwebt. Außerdem wird ab einem bestimmten Punkt kein Auge mehr bis zum Ende des Films trocken bleiben und das schaffen in so einer ehrlichen und rührenden Weise doch vielleicht die wenigsten Filme.