Der erste Poltergeist-Film war ein solides Gruselmärchen mit netten Effekten, aber auch nicht besonders gut gealtert. Poltergeist II – Die andere Seite bringt aber nicht die vielleicht erhofte Steigerung, sondern macht alles eine Spur weit schlechter als der Film von Tobe Hooper: Die Effekte sind zwar noch immer nett anzusehen, es gibt eine schöne Szene mit einer Zahnspange und der Score von Jerry Goldsmith ist schlicht wunderbar, aber darüber hinaus hat der zweite Film der Reihe sehr wenig zu bieten und ist in seiner eigentlichen Geschichte sogar richtig blödsinnig. Was dem Fass aber den Boden ausschlägt ist ein grottenschlechtes Spiel von Craig T. Nelson und vor allem die letzten 10 Minuten des Films und damit das „große“ Finale: Mit diesen letzten 10 Minuten versaut man sich einen eh schon nicht guten Film komplett.

Fazit: Poltergeist II – Die andere Seite bietet eine langweilige Geschichte, mit Ausnahme von Will Sampson und Julian Beck einen schwachen Cast und reißt am Ende alles mit dem Arsch ein.