Mit Waterloo liefern der russische Regisseur Sergei Bondarchuk, seine internationale Besetzung aus Rod Steiger, Christopher Plummer, Orson Welles, Jack Hawkins, Virginia McKenna und Dan O’Herlihy sowie Dino De Laurentiis als Produzent, Armando Nannuzzi als Kameramann und Nino Rota als Komponist vor allem in der zweiten Hälfte ein pompös in Szene gesetzes Schlachtgemälde ab in dem vor allem Steiger als Napoleon Bonaparte und Plummer als sein Widersacher Sir Arthur Wellesley – dem Herzog von Wellington – darstellerisch zu überzeugen wissen. Nach Weg nach Waterloo ist aber auch kein leichter, sondern verläuft fast ein bisschen zäh mit seiner politischen und gesellschaftlichen Aufarbeiterung der Herrschaft der Hundert Tage von Napoleon in Paris. Dafür wird man aber am Ende auch mit einigen starken Momenten während der Schlacht von Waterloo belohnt, wie dem Tod von General Sir Thomas Picton und dem letzten Gefecht der „alten Garde“.

Fazit: Guter – und im besten Sinne altmodischer – Historienfilm mit zwei fabelhaften Rod Steiger und Christopher Plummer und einer schönen Schlacht am Ende. Manchmal braucht man einfach nicht mehr.