Alain Delon gefällt in der Rolle des Auftragskillers und seine damalige (Noch)Ehefrau Nathalie Delon sowie vor allem Cathy Rosier als Pianistin wissen ebenfalls sehr zu überzeugen. Regisseur Jean-Pierre Melville schraubt die Spannungskurne bis zum Showdown immer weiter in die Höhe und lässt alles in einer vor Spannung aufgeladenen Observierung münden.

Fazit: Wenn der Noir-Stil der 40er auf das Paris der 60er trifft: Der eiskalte Engel ist vor allem zum Ende hin schweißtreibendes Spannungskino in seiner besten Form untermalt mit einem wunderschönen und dabei reduzierten Score von François de Roubaix und einer zum Setting passenden Kamerarbeit von Henri Decaë.