Mit Red Machine – Hunt or Be Hunted lieferte David Hackl 2015 bereits einen soliden Thriller der in der wunderschönen Natur spielte ab und mit seiner vierten Regiearbeit Daughter of the Wolf kehrt er zu dieser Art Film wieder zurück. Leider vergisst Hackl dieses Mal, dass schöne Bilder verschneiter Landschaften vielleicht nicht die einzigen Zutaten zu einem guten Film sein können und schaft es trotz seiner charismatischen Hauptdarstellerin Gina Carano sowie Richard Dreyfuss und Brendan Fehr in den wichtigsten Nebenrollen nur selten zu fesseln oder Spannung zu erzeugen.

Fazit: Schöne Aufnahmen von West Kelowna in British Columbia und eine engagierte Gina Carano – die leider nicht so viele Ärsche tritt wie man es sich vielleicht wünschen würde – reichen am Ende nicht ganz aus um ein spannungsarmes Drehbuch zu retten. Auf der anderen Seite könnte es aber auch sehr viel schlechter gehen.