Robert Stromberg lieferte mit seinem Regiedebüt Maleficent – Die dunkle Fee im Jahr 2014 eine Interpretation der Disney-Bösewichtin die mit einer Menge Herz, Witz und der tollen Chemie zwischen Angelina Jolie und Elle Fanning punkten konnte. Maleficent 2: Mächte der Finsternis von Joachim Rønning – seine erste Arbeit ohne Espen Sandberg und seine zweite Disney-Fortsetzung nach dem gemeinsamen Pirates of the Caribbean: Salazars Rache – hat außer dem noch immer süßen Charme zwischen Jolie und Fanning deutlich weniger gelungenes zu bieten: Vor allem das viel zu künstlich geratenden Setdesign – mit den diversen CGI-Wesen fast einem Overkill gleichkommend – reißt einem immer wieder aus der Welt heraus, die Geschichte ist einfach gesagt langweilig, spannungsarm und von einem Übermaß an Effekt-Gewitter fast begraben und der Cast mit Neuzugang Michelle Pfeiffer fast komplett unterfordert.

Fazit: Ein lauer und fast enttäuschender Nachfolger des sehr guten ersten Films der ohne Jolie und Fanning noch viel verlorender vor sich hin dümpeln würde.