Ohne jede Frage liefert Florence Pugh eine starke Performance in Midsommar ab und stellenweise hat der Film dank der Kameraarbeit von Pawel Pogorzelski einige sehr schöne Bilder und liefert vor allem am Anfang einen sehr schönen atmosphärischen Moment der vielleicht viel zu wenig Beachtung findet als jedes von Sonnenlicht durchflutender Shot in Schweden. Davon abgesehen haben wir eine sauschlechte Leistung von Jack Reynor, einen verschenkten Will Poulter und im Grunde dreht Ari Aster einfach nur einen mit fast plumper Symbolik vollgestopfte und viel zu lange Version vom sehr viel besseren The Wicker Man aus dem Jahr 1973.

Fazit: Deutlich schwächer als Hereditary – Das Vermächtnis, aber man kann ihm auch eine gewisse Faszination nicht absprechen. Trotzdem ist Midsommar mehr Schein als Sein und möchte viel cleverer und tiefgründiger sein als er am Ende ist. Aber ein schönes Schlussbild hat er dank Florence Pugh.