John G. Avildsen muss sich schon etwas dabei gedacht haben, dass er acht Jahre nach Rocky mit Karate Kid wieder einen sehr ähnlichen Film drehte: Dabei geht Ralph Macchio zwar etwas das Charisma und auch die Sympathie eines Sylvester Stallone ab, aber alleine seine Szenen mit Pat Morita – und auch die mit der zauberhaften Elisabeth Shue – machen Karate Kid schon zu einem sehr guten Film. Vor allem die Szene in der ein betrunkener Kesuke Miyagi über seine Ehefrau erzählt ist ein wahrer Husarenritt von Morita der dafür zurecht eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller erhielt.

Fazit: Im Nachhinein kann man sich über die für den westlichen Markt weichgespülte Philosophie aufregen wenn man es denn möchte, aber unter dem Strich bleibt ein sehr guter und am Ende sopar spannender Kampfsport- und Coming-of-Age-Film.