Die größte Schau der Welt gewann 1953 den Oscar für den besten Film gegen Zwölf Uhr mittags weil man keinen Film auszeichnen wollte der mit Carl Foreman von einem Drehbuchautor geschrieben wurde der auf der schwarzen Liste in Hollywood stand, vor das Komitee für unamerikanische Umtriebe gerufen worden war und am Ende von John Wayne in das Exil nach London getrieben wurde. Mehr braucht man zu diesem Film eigentlich nicht zu sagen, denn das Werk von Cecil B. DeMille ist in allen Belangen fast schon erschreckend durchschnittlich – auch wenn die Szenen während den Aufführungen zu überzeugen wissen – und von den Darstellern bleibt neben dem Hut von Charlton Heston nur James Stewart in Erinnerung der den ganzen Film über in seiner Clown-Maske zu sehen ist.

Fazit: Vielleicht – im Gegensatz zu Zwölf Uhr mittags – mit Recht fast vergessene Fehlentscheidung der Academy, der außer einer stimmigen Kamerarbeit fast nichts zu bieten hat was eine groteskt lange Laufzeit von 152 Mintuen zu rechtfertigen weiß.