Man merkt schon deutlich die Handschrift von David Ayer und auch die Reste die er wohl von James Ellroy – der später nichts mehr mit dem Film zu tun haben wollte – übrig gelassen hat: Ähnlich wie in Training Day verfolgt man einen Rookie-Cop – ein guter Scott Speedman – und einen alten Hasen – ein starker Kurt Russell – bei der Arbeit, das Setting mit den Unruhen in Los Angeles 1992 nach den Urteilen im Rodney-King-Fall ist stimmig und Regisseur Ron Shelton weiß den Zuschauer durchaus zu fesseln ohne dass ein Baseball oder änhliches Sportgerät im Spiel ist. Einzig die Liebesgeschichte zwischen Scott Speedman und Michael Michele fühlt sich etwas arg künstlich und bei den Haaren daherzogen an. Aber dafür funktinieren die Szenen zwischen Russell und seiner Filmfrau Lolita Davidovich umso besser.

Fazit: Eine Low-Light-Version von Training Day mit einem stark aufspielenden Kurt Russell und einem ebenso starken Finale. Wäre nur der ganze Film so gewesen.