Die eigentliche Geschichte wird zum Ende hin tatsächlich interessant, Nick Nolte und Chazz Palminteri geben ihr bestes und die Musik von Dave Grusin ist wie in den meisten 1950er-Neo-Noir/Los-Angeles-Filmen sehr gut, aber die Inszenierung von Lee Tamahori ist nicht mehr als Dienst nach Vorschrift und vom restlichen Cast setzt vor allem Melanie Griffith – wie so oft in ihren Filmen – eine bittere Note der schauspielerischen Überdosierung. Dafür funktionieren Treat Williams als Gegenspieler und Jennifer Connelly als schmuckes Beiwerk.

Fazit: Neo-Noir nach bekannten Schema mit toller Musik. Nicht wirklich gut, nicht wirklich schlecht, sondern am Ende irgendwas dazwischen.