Alleine Robert Mitchum als Philip Marlowe macht Fahr zur Hölle, Liebling schon zu einem richtigen Genuss, da verzeiht man dem Film auch die eigentliche Geschichte. Dazu noch ein starker Nebencast mit dem wunderbaren Jack O’Halloran als der ehemalige Häftling Moose Malloy, John Ireland als Lt. Nulty, die zum zweiten Mal für einen nur wenige Minuten langen Auftritt für den Oscar als beste Nebendarstellerin nominierte Sylvia Miles – die mir hier deutlich besser gefallen hat als in Asphalt-Cowboy – und vor allem die anbetungswürdige Charlotte Rampling als Femme fatale. Außerdem mag ich einfach Hardboiled Detective/Neo Noir-Geschichten die in Los Angeles Anfang der 1940er spielen.

Fazit: Ziemlich guter und spannender Noir-Thriller mit einem starken Robert Mitchum und einer tollen Stimmung.