Es sind viele kleine Nadelstiche die Regisseur Elia Kazan gemeinsam mit Drehbuchautor Moss Hart auf den Zuschauer ansetzt und keine Faußschläge wie es vielleicht manch anderer getan hätte um die Botschaft des Films zu verdeutlichen. Das Pflaster des unterschwelligen Antisemitismus wird nicht schnell abgezogen und der Schmerz flammt kurz auf und ist dann wieder vergessen, sondern es wird von Minute zu Minute ein Stück mehr vom Körper manch ach so aufgeschlossenen Teile der Gesellschaft abgezogen. Der Cast rund um Gregory Peck, Dorothy McGuire, John Garfield, Anne Revere, June Havoc und Albert Dekker ist in seiner Gesamtheit großartig und wird dabei von einer vor allem zum Ende hin wie entfesselt aufspielenden Celeste Holm schlicht geadelt.

Fazit: Tabu der Gerechten ist vor allem in der heutigen Zeit vielleicht aktueller als manch denken könnte und das macht irgendwie auch wieder sehr traurig und nachdenklich.