65 Jahre hat Die Faust im Nacken von Elia Kazan auf dem Buckel und alleine schon die Bilder von Boris Kaufman sehen in schwarzweiß schlicht und ergreifend großartig aus in ihrem ganzen realistischen Einfangen der Trostlosigkeit der Docks von Hoboken. Dazu der stets passende und stellenweise atemberaubenden Score von Leonard Bernstein und über das Schauspiel von Marlon Brando muss man eh fast keine Worte verlieren. Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass mir Karl Malden als Father Barry etwas besser gefallen hat als Lee J. Cobb in der Rolle des Mobsters – eine Rolle die Jahrzehnte später wunderbar von Gene Hackman gespielt wurden wäre; und auch Eva Marie Saint weiß im Zusammenspiel mit Brando voll und ganz zu überzeugen.

Fazit: Rau, realistisch und voller Melancholie.