Sieben Jahre nach dem letzten Abenteuer der Men in Black bekommen wir statt eines vierten Teils oder eines Crossover mit Jump Street eine Art Spin-off mit dem Titel Men in Black: International. Leider ist das Script von Art Marcum und Matt Holloway in erster Linie erstmal eines: Langweilig. Die Geschichte zieht sich über eine Laufzeit von zwei Stunden wie Kaugummi, die Gags entpuppen sich als komplette Rohrkrepierer, die noch in Thor: Tag der Entscheidung wunderbar funktionierende Chemie zwischen Chris Hemsworth und Tessa Thompson ist ebenso verschwunden wie der kleinste Funken Originalität beim Design der Aliens un der Welt im Allgemeinen. Besonders um Tessa Thompson und ihrer Figur M tut es einem schon sehr leid, denn man kann ihr nicht vorwerfen Spielfreude und Charisma vermissen zu lassen. Aber das bringt einem halt nichts, wenn das Drehbuch in die Tonne gehört.

Fazit: Selbst Nebendarsteller wie eine brutal verschenkte Rebecca Ferguson und die unterforderten Emma Thompson und Liam Neeson können die galaktische Enttäuschung mit dem Titel Men in Black: International nicht retten. Schade.