Sicher könnte man jetzt argumentieren dass Dolemite nur $100,000 gekostet hat, aber das ändert halt auch nichts an der Tatsache, dass der Film auf jeder Ebene ein Totalschaden ist: Angefangen damit dass man fast permanent das Boom Mikrofon von oben oder von unten ins Bild reingleiten sieht, die Tonabschmischung unter aller Sau ist, dass der Schnitt keinen Sinn macht, die Kamera komplett einfallslos ist und pottenhässliche Bilder liefert, die Kämpfe ein Witz sind und dass alle Schauspieler auf einem kaum in Worte zu fassenden Tiefpunkt spielen. Sicher: Das gleiche könnte man auch über The Room sagen, aber der war wenigstens unterhaltsam in seiner Schlechtheit.

Fazit: Da sollte man lieber zu Werken wie Wenn es Nacht wird in Manhattan, Der Pate von Harlem, Coffy – Die Raubkatze oder Chikago Poker greifen.