Statt einen kurzen und knackigen B-Actioner abzuliefern, serviert Matthew Hope über weite Strecke gähnende Dialoge aus der Klischeekiste, die Figuren fahren von A zu B und nach C die von wenigen kurzen – aber auch knackigen – Shootouts unterbrochen werden. Milo Gibson trägt den Film als Hauptdarsteller ebenfalls leider zu keiner Sekunde und hat außer seiner versteinerten Grummelmiene nicht viel zu bieten; vor allem aber besitzt Gibson – im Gegensatz zu seinem Vater – nicht einen Funken an Charisma. Die Nebenfiguren reichen von einem brauchbaren Joseph Millson als Gegenspieler, über einem verschenketen William Fichtner bis zu einem mittleren Totalausfall in Form von Sylvia Hoeks und sind somit ebenfalls nicht viele Worte wert. Das einzig wirklich positive am Film ist die überraschend gute Kamerarbeit von Robin Whenary die dem Film doch eine gewisse optische Wertigkeit gibt, die der Rest aber halt einfach nicht unterstreichen kann.

Fazit: Ein enttäuschender Actionfilm aus der Videotheken-Liga mit einem austauschbaren Hauptdarsteller und für das was er sein sollte viel zu geschwätzig.