Auf der einen Seite haben wir starke Leistungen von Jeff Bridges, Cynthia Erivo, Jon Hamm und Lewis Pullman und vor allem Bridges und Erivo haben eine gigantische Chemie zusammen. Auch bei den technischen Aspekten kann Bad Times at the El Royale überzeugen: Die Kamerarbeit von Seamus McGarvey ist ebenso wie das Szenenbild über jeden Zweifel erhaben und dazu schmiegt sich der Score von Michael Giacchino im Verbund mit den Motown-Klassikern kongenial an. Auf der anderen Seite ist der Film aber auch mindestens 30 Minuten zu lang und hätte vielleicht sogar in unter 120 Minuten seine Geschichte noch besser erzählen können, denn es schleicht sich doch immer wieder Leerlauf in die Handlung die das Geschehen wie trockener Kaugummi zieht. So bleibt am Ende ein starker Cast in einem wunderschönen Umfeld, aber mit einer Story die etwas schwach auf der Brust ist.

Fazit: Man kann in das El Royale schon einchecken, aber man sollte Sitzfleisch mitbringen.